Uwe Heeschen "Brieftaubensport in Boostedt" Bei Interesse Anruf ab 19:00 Uhr 04393 6370480 od.6371970 Handy 01742146180 oder per Mail UweTaube@kabelmail.de
 Uwe Heeschen "Brieftaubensport in Boostedt"  Bei Interesse Anruf ab 19:00 Uhr 04393 6370480 od.6371970Handy 01742146180 oder per Mail UweTaube@kabelmail.de  

Über 50 Jahre dem Brieftaubensport verbunden

Es geht weiter

 

Mein Name ist Uwe Heeschen und habe seit meiner Kindheit mit Brieftauben zu tun,da mein Vater in den 50/60er Jahren in Neumünster ein erfolgreicher Züchter war. Habe den Brieftaubensport schon ab 1961/66 als u.Sohn Schlaggemeinschaft aktiv betrieben. 1966 mit Beginn der Fleischerlehre gab ich den Aktiven Sport erstmal auf, war aber noch bis 1974 durch meinen Arbeitgeber Peter Fuschera,den Tauben verbunden. 1974 wurde ein Taubenschlag bei meinen Eltern auf dem Grundstück gebaut und mit dem aktiven Taubensport wieder begonnen. Mitglied wurde ich in dem Verein 07363 Wiedersehen in Nortorf/Holstein. Geheiratet haben wir 1975. 1978 wurde sich ein eigenes Haus mit Grundstück in Neumünster-Tungendorf gekauft und ein Taubenschlag errichtet. Der neue Verein war BZV.03911 Schwalbe in Neumünster mit damals über 30 aktiven Züchtern. Den Neuanfang in Neumünster begann ich mit den umgewöhnten Tauben aus Nortorf. 1980 holte ich mir von dem Spitzenzüchter Siegfried Gelard aus Ottenbüttel/Rv Itzehoe die ersten Tauben Die Erfolge waren aber nicht so wie ich mir das Vorstellte,weil mir die Zeit einfach fehlte und mein Arbeitsplatz in Hamburg war. Nach beruflicher Veränderung 1989 nahm mein Sohn Nick dann  am Reisen teil, weil er auch die meiste Arbeit auf dem Schlag machte.Als mein Sohn dann 1996 die Lehre begann übernahm ich wieder die Tauben. 2001 wechselte ich die Rv aus internen Gründen und reiste mit Erfolg in der Rv Mittelholstein. 2005 kehrte ich in die Rv.NMS zurück um dort die Bewirtung in unserem Rv.-Heim zu übernehmen.  Im Herbst 2007 wurde ich zum 1.Rv.-Vorsitzenden gewählt. Im Herbst 2009 zwangen gesundheitliche Gründe mich das Hobby drastisch zu reduzieren und das Amt als Vorsitzender mußte ich Juli 2010 niederlegen. 2009 bekam ich nach der Reise von der SG. Monika u.H.H.Pohlmann aus Lentförden die Eier seiner Spitzenreisetauben geschenkt. Bedingt durch die Krankheit gab ich 2010/11 fast alle Jungtauben ab.  2011/12 nach langen Klinikaufenthalt begann ich wieder  die Tauben intensiver zu betreuen und wieder Freude an den Tauben zu haben. Der Taubenbestand baute sich nun nur noch auf die Tauben von Monika u. H.H.Pohlmann auf. 

2012 reiste der Spfr. H.Simon in der Rv Mittelholstein mit den von mir 2011 erhaltenen Jungen ganz fantastisch und errang mit den Jährigen Tauben fast alle 1.oder 2.Rv-Meisterschaften. 5 beste Jährige errangen 52 Preise 2013 wurde mein Erfolgsjahr. Unter Erfolge nachzulesen. 

Das Hochgefühl hat dann aber nicht lange angehalten , als Weihnachtsgeschenk bekamen wir die Nachricht das unsere Eigentumsgemeinschaft aufgekündigt wurde.  Die Tauben mussten nun wieder in die zweite Reihe rücken. Erstmal musste man sich um andere Dinge kümmern die wichtiger waren, dennoch begann das Reisejahr einigermaßen. 2014 habe ich mich als Kabifahrer anheuern lassen ab der Jungtierreise. Der nächste Tiefschlag kam bei der 4.Preistour, ein Marder hat den Taubenschlag am hellichten Tag während der Preiszeit heimgesucht.

Als ich von der Kabifahrt heimkam hatte er 44 Tauben im Zuchtstall getötet,

Nestjunge mit den Eltern. Frustiert wurde das Reisen eingestellt. Im Oktober 2014 wurde nach Boostedt umgezogen, mit dem Käufer unserer Inmobilie wurde die Abmachung getroffen das ich in Ruhe nach einer neuen Bleibe für die Tauben suchen konnte. Habe die dann in einem Kleingarten in Boostedt gefunden. Für den Neubeginn wurden 30 Jungtauben gezogen und die Jungreise bestritten. Für mich war nur wichtig das die Jungtauben was lernten , wenn ich von der Tour in den Garten kam saßen sie fast immer noch auf dem Dach nur vereinzelt waren welche eingesprungen. Im Oktober kam der nächste Schlag. Weil ich wegen der Umstände die Zuchttauben nicht gegen den Paramyxo Virus geimpft hatte bekamen sie den Virus und ich hatte 38 Tote Tauben zu beklagen. Auch eine Notimpfung half nur wenige Tauben über den Berg zu kommen.  

2016 wurde über Versteigerungen und persönliche Besuche bei Spitzenzüchtern wie Dirk de Beer ,Norbert Brosda,Marina van der Velde, Matthias Hüsgen, der Zuchtbestand wieder ergänzt. Ganz besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle Sascha Mimberg , der mir nach dem Verlust durch den Paramyxo Virus, 2 Vögel allererster Güte, zur Verfügung stellte. Im Frühjahr 2016 warf der Greifvogel meine Pläne etwas durcheinander, da er mir innerhalb 14 Tagen, 7 jährige Vögel schlug. Deshalb wurden zur Reise nur Weibchen einsetzt die bis zum Endflug  durchhielten. Zur Zeit ist es bei mir so das die Tauben nur in einem gewissen Zeitrahmen wiederkommen müssen. Ab dem Reisejahr 2017 werde ich einen etwas strafere Leistungsgrenze anlegen. Zwischen 55/60 Tauben werde ich am Anfang setzen. Da ich als Kabifahrer in unserer Rv tätig bin werde ich in laufe der Saison entscheiden ob die totale Witwerschaft durchgezogen wird.

Grund der Aufgabe im Kleingarten in Boostedt

Das Bundeskleingartengesetzt besagt das eine Kleintierhaltung im Kleingarten nicht gestattet ist. Ausserdem besagt dieses Gesetz auch, das Produkte aus diesem Kleingarten nur zum Zwecke der Selbstversorgung gestattet ist. Es besteht ein Pachtvertrag zwischen mir und dem Kleingartenverein mit dem Zusatz das eine Taubenhaltung gestattet ist. Bei dem Abschluss des Pachtvertrages war der damalige 1.Vorsitzende, die 2.Vorsitzende und die Geschäftsführerin anwesend. Ausserdem noch ein Ehepaar mehr die auch an dem gleichen Tag ihren Pachtvertrag unterschrieben haben. Die 2.Vorsitzende betonte noch vor diesen Zeugen,das sie sich noch für mich und die Taubenhaltung eingesetzt habe. Heute ist es so, das im Jahre 2015 der 1.Vorsitzende abgewählt wurde und die 2.Vorsitzende  erste 1. Vorsitzende. Durch einen Umstand ,der mich und meine Taubenhaltung überhaupt nicht betraf, wurde der Landesverband (Kreisverband) auf den Plan gerufen. Dieser monierte die Taubenhaltung. Daraufhin bekam ich von der 1.Vorsitzenden gesagt das ich wohl die Tauben abschaffen müsste. Ich habe in diesen Augenblick gedacht "Das beruhigt sich auch wieder".So war es auch,2 Tage später erschien die 1.Vorsitzende und noch eine Person aus dem Vorstand um mir mitzuteilen das man eine Unterschriftenaktion unter den Gartenpächtern durchgeführt hätte und das Ergebnis wäre das man geschlossen mich mit meinen Tauben im Garten behalten wollte. Ein Fehler von mir "Ich ließ mir das Schriftstück nicht zeigen" Soweit,sogut,dann bekamen wir Probleme mit dem Stromversorgung im Kleingartenverein und zwar hatte uns jemand bei dem Stromversorger angeschwärzt, das unsere Anlage nicht betriebssicher wäre.

Ich habe dann gedacht das wird ja finanziell etwas mehr kosten und habe zu "Gunsten" des Kleingartenvereins Sommerjunge Tauben versteigert. 2 Tage vor Ablauf der Auktion bei Zimmermann gab es einen Vorfall im Garten von dem ich persönlich betroffen war. 

Ich hatte mich mit einem ehemaligen Pächter aus dem Kleingarten vor der Kleingartenanlage verabredet. Dieser ehemalige Pächter hatte ein Verbot die Kleingartenanlage zu betreten, deshalb trafen wir uns ja vor der Anlage. Als der Geschäftsführer an uns vorbei ging ,fing er an meinen Besuch auf übelste zu beschimpfen und ihm des Platzes zu verweisen. Trotz mehrmaligen Hinweis von mir das wir uns nicht auf dem Gelände des Kleingartens befänden ,ließ er nicht von diesen Beschimpfungen ab. nein er holte noch per Handy die 1.Vorsitzende und den 2. Vorsitzenden dazu. Die 1. Vorsitzende beschimpfte meinen Besuch genauso und erst der 2.Vorsitzende konnte die beiden davon überzeugen das sie keine Verfügungsgewalt vor dem Kleingarten hätten. Nach diesem Vorfall habe ich mir vorgenommen dem Kleingartenverein den Erlös meiner Auktion nicht zukommen zulassen. Dafür war für mich die Sache erledigt und wollte in Ruhe überlegen wem ich die 160 Euro zukommen lassen könnte. Dies alles hat sich im Oktober 2016 zugetragen.

Im Januar 2017 bekam ich vom Kleingartenverein eine Abmahnung. Der Grund : Ich hätte im "Auftrag" des Kleingartenvereins Tauben verkauft und mit denen nicht abgesprochen. Sie gaben noch den Hinweis"Das Geld hätten sie sowieso nicht annehmen dürfen, weil sie dann Ärger mit dem Finanzamt bekommen hätten" ausserdem hätte ich das Ansehen des Kleingartenvereins in der Öffentlichkeit geschädigt. Nach einem Telefonat mit der 1.Vorsitzenden stellte ich für mich fest:

Gegen die Abmahnung und den Vorwürfen muss ich mich per Anwalt wehren.

Entstanden ist daraus ,das mir zum 31.10.17 die Taubenhaltung in dem Kleingarten,gekündigt wurde. Ein Gewinn einer Klage gegen diese Kündigung konnte mir der Anwalt nicht versprechen. Die Rechtschutzversicherung würde in diesem Fall nicht eintreten weil es unter das Immobilienrecht fallen würde und das wäre nicht mit versichert. 

Jetzt möchte ich erstmal eine vernünftige Reise mit den Tauben haben und dann andere Möglichkeiten abwarten.

 

        "Die Taubenhaltung darf weitergehen"

                                              Das ist das wichtigste für mich

 

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Uwe Heeschen